Insektenhotel

Schüler bauten „Hotels” für Insekten

Klasse7cmitInsektenhotels

Die Jungen und Mädchen der Klasse 7c der Gemeinschaftschule Rhen sind stolz auf ihre selbst gefertigten Insektenhotels. Foto ubu

 

Henstedt-Ulzburg. Die Klasse 7c der Gemeinschaftsschule Rhen hat in einer Projektwoche 13 sogenannte Insektenhotels gebaut. Klassenleiterin Andrea Langemak besorgte einen Bauplan vom Naturschutzbund, der Förderverein der Schule sponserte das Material, beispielsweise Draht, Nägel und Hölzer. Die Kinder steuerten aus der Natur Moos, Zapfen, Schilf und Zweige bei. Dann ging es im Technikraum ans Werk.

In 15 Stunden bauten die 26 Jungen und Mädchen individuelle Unterkünfte für Insekten. Unterschiedlich gestaltete „Zimmer” in den Überwinterungskästen dienen Florfliegen, Ohrwürmern, Marienkäfern oder auch Wespen und Bienen als Unterschlupf. Jedes Insekt stellt andere Ansprüche. Daher befassten sich die Kinder mit der Frage, in welchen Materialien sich die Tierchen am wohlsten fühlen. „Die Schüler sollen dadurch ein Gespür für die Umwelt und das Leben bekommen”, so Andrea Langemak, die Biologie und Deutsch in der 7c unterrichtet. „Und nebenbei lernen die Kinder viel über Insekten, ihren Lebensraum und was sie bedroht.”

Besonders freute sich Lehrerin, wie demokratisch und harmonisch sich die Schüler einigten, wer welches Insektenhotel mit nach Hause nehmen durfte. Denn nur ein einziges Hotel soll auf dem Schulgelände aufgehängt werden, während die anderen unter den jungen Baumeis­tern aufgeteilt wurden. „Es gab keinen Streit”, so die Lehrerin.

Ursprünglich hatten die Bastelarbeiten zugunsten der Klassenkasse verkauft werden sollen. „Aber das wollten die Schüler am Ende nicht. Sie wollten die Kästen behalten”, sagte Langemak. Tobias Penski (12), der ebenso wie andere auf ein Insektenhotel verzichtete, meinte: „Ich baue das mit meinem Opa nach.” ubu

(7c,2014/15)